Spielbericht Sternenträger I „der Ruf der Bahalyr“

Dieser Spielbericht aus Sicht der Spielleitung wird den Inhalt des Abenteuers „der Ruf der Bahalyr“ aus der Sterneinträgerkampagne behandeln, für das Fantasyrollenspiel „das Schwarze Auge“. Der Bericht enthält „Spoiler“, verrät also Dinge, die man als Spieler*in vielleicht nicht vorher wissen möchte. Das hier ist keine Rezension, die sich um einen neutralen Standpunkt bemüht, sondern mein ganz persönliches Erleben mit dem Band.


Randbedingungen


Ich habe gezwungenermaßen die über Roll20 und Voicechat geleitet. Mir fällt das leiten online deutlich schwerer, Roll20.net , die online Plattform mit der ich Spiele, ist meiner Meinung nach nicht schön zu bedienen. Daher mag einiger Frust mit dem Abenteuer auch teilweise den Umständen geschuldet sein. Besser hätte ich die Charakterbögen der Crew nochmal auf extra physischen Papier gehabt, das Management der NPC’s in Roll20 war ein einziger Krampf. Das System reagiert langsam man braucht wenigstens 2 Bildschirme um noch irgendwie einen Überblick zu behalten. Dann auch noch nebenher DJ zu spielen macht die Situation nicht weniger stressig.

Leider tut Ulisses nichts um das Leiten am Virtuellen Tisch zu unterstützen. Jedes Bild muss man sich einzeln aus dem PDF frickeln, für keine Plattform werden bereits vorbereitete Module angeboten. Ich wäre bereit dafür Geld zu bezahlen nicht selber 12 NPC Infos und 6 Battlemaps in das System laden zu müssen. Wie wäre es mit NPC Bögen auf jeweils einer Seite? Und Tokens als einzelne Bilddatei? – Vielleicht hat Ulisses ja ein Einsehen. Ulisses hatte ein einsehen mit Foundry VTT gibt es nun ein unterstütztes virtuelles Tabletop Tool. Hier habe ich eine Anleitung zur Einrichtung geschrieben.

Der Bericht entsteht nach dem Abschluss des ersten Bandes.

Vorwort/Einleitung

Daraus , dass es bei dieser Kampagne um ein Einzelschicksal und die Geschichte der Elfen gehen wird, hat der Verlag wirklich kein Geheimnis gemacht. Die  Kampagne zu leiten obwohl mich beides nicht reizt  war definitiv mein Fehler.

Der Abenteuerband beginnt sinnvoll mit einer Zusammenfassung der Hintergrundgeschichte und Handlung. Das ich diese als langweiliges aber notwendiges Übel empfand, hättet mir Hinweis genug sein sollen, dass dieses Abenteuer nichts für mich ist. Aber ich wollte dem Wunsch meiner Gruppe nachkommen diese Kampagne zu spielen und Biss mich so gut es geht durch. 5 Seiten später war ich genervt von der zusammengeklaubten Kultur der Elfen: Ein fernöstlicher Dualismus zwischen Licht „shi“ und Dunkelheit „dhaza“ und dann noch alberne Pseudo-Indianernamen für die Elfen. Wer auch immer diese Setzung vorgenommen hat muss sehr stark von Karl Mays Indianerbild beeinflusst gewesen sein. May ist über 100 Jahre tot – die Klischees, welche er geprägt leben in DSA weiter.
Ansonsten klangt der Hintergrund erst einmal okay, kann man bestimmt was draus machen.

Kapitel 1 – In Gerasim

Mehr als zwei Doppelseiten werden darauf verwendet den Ausgangspunkt der Kampagne, den Ort Gerasim , zu beschreiben. Es soll das erste und letzte mal sein, dass in diesem Band eine so ausführliche Beschreibung eines Schauplatzes erfolgt. Bei mir entsteht der Eindruck, man hat angefangen zu schreiben und dann wurde man von der Seitenbegrenzung eingeholt musste wurde zunehmenden skizzenhafter in der Beschreibung arbeiten.

Der Vorgeschlagenen Einstieg über eine Lehrstunde an der lokalen magischen Akademie funktionierte gut. In einem magischen „Nichtraum“, dem Vermächtnis der Völker, kommt es zu einer Vision. Ich war mit dem Beschreiben der Visionen, die den Plot einleiten unzufrieden. Es lief auf ein Vorlesen mehrerer Seiten heraus, die Spieler haben den Text dann nochmals bekommen, es war ein Abladen von Informationen auf die Helden. Die Visionen sollten schnell passieren aber sie enthalten auch wichtige Informationen. Wie und warum sie jetzt sich auf die Reise machen? So wirklich konnte ich es ihnen nicht vermitteln. Aber meine Spieler*innen waren nett genug darüber hinweg zu sehen. Was im Abenteuer als mysteriös angelegt ist, endet oft einfach in orientierungsloses Verwirrung, nicht nur an dieser Stelle.

Kapitel 2 Expedition ins Grüne Herz

Das Kapitel begrüßt einen mit 3 Charakterbeschreibungen, von NPC’s die man als Meister die ganze Zeit darstellen muss, weil sie das ganze Abenteuer mitgeschleppt werden. Besonders nervig wurden dadurch die Kämpfe aus denen sich die 3 mitgenommenen Akademiemitglieder zwar raus halten sollen, aber es ergibt ja auch keinen Sinn , dass sie nicht versuchen sich selbst zu retten, wenn die Helden angegriffen werden und sie zu verlieren drohen. Dank übermächtiger Gegner ist das mehrfach vorgekommen.

Anastasius soll ein altersschwacher Akademieleiter sein, der zunehmend vergreist. Wie ich das darstellen soll und wie sich sein Abbauen auswirkt, darüber schwiegt sich das Abenteuer aus. Aber hey, dafür weiß ich das dank Loredump in der Einleitung wer vor über 5000 Jahren Elfenkönig war. Da es sich um eine Kampagne handelt, kann ich einfach nicht wissen, wann welcher Grad der Verkalkung vertretbar ist. Bei Einzelabenteuern, kann ich das einfach entscheiden, die Kampagne ist aber unvollendet und wird es wohl noch Jahre bleiben, daher müssen solche Informationen einfach rein in einen Band. Einfach ein paar beispielhafte Szenen wie sich sein Alter und seine Senilität auswirken. Denn wenn man im ersten Teil schon einen komplett hilflosen Charakter präsentiert, der dann im 2. Band doch noch große Taten vollführt, würde das zu Anschlussfehlern führen.

Rat von Elrond

Zwei mal gibt es in diesem Kapitel Situationen, die ich mir vorgestellt habe wie der Rat von Elrond bei Herr der Ringe. Irgendein Ältestenrat aus Elfen entscheidet darüber wie mit den Helden weiter verfahren werden soll. Das Feeling kam aber null auf. Die Helden hatten keine Argumente an der Hand und die Ratsmitglieder dar zu stellen ist mir schwer gefallen. Ein Gespräch zwischen 7 NPC’s , am besten mit Unterscheidbarer Darstellung sowie Positionen und Argumenten ist kein Pappenstiel. Aber war eh egal. Keine Konsequenzen für das was die Helden tun oder sagen und wie die Beratung abläuft, am Ende müssen sie bei dem magischen Schiff sein.

High Fantasy? Materialschlacht

Die Sternenträger Kampagne soll wohl der versuch sein bei DSA high Fantasy an zu bieten. Mein Eindruck ist: viel Magie und komplizierte magische Gegner sind die Umsetzung dieses Versuchs. Zu Beginn des Bandes gelangen die Helden in besetzt mehrerer Artefakte die es ihnen ermöglichen schneller zu wandern. Wegen der hohen Ladezeit kamen diese praktisch nie zum Einsatz, die Eile die man als Spielleitung irgendwie aufbauen soll konnte ich meinen Spielern nicht wirklich vermitteln. Sie hoben die Artefakte für einen nie eintretenden Notfall auf, bis ich sie mal zur Verwendung drängte.

Kämpfe mit angezogener Handbremse

Die Haupt-Gegner sind im Abenteuer absolute Killermaschinen. Spielt man die Feylamia genannten Elfenvampire nicht wie Vollidioten, wird man seine ganze Gruppe sofort vernichten. Ich rede nicht von üblichen Anpassungen die die Kampfstärke einer Spielgruppe im Stil von 3 statt 5 Orks in einen Überfall auf das Nachtlager ein zu setzen. Mit der Hypnose Sonderfertigkeit welche die Antagonisten beherrschen kann man die Helden aus der ferne gegeneinander aufhetzen. Wer keine Willenskraft 14 hat 0% Chance dem zu wiedererstehen. Warum sollte man das als Gegenspieler nicht tun? Irgendeine Motivation warum diese Gegner nicht aus dem Hinterhalt angreifen indem sie die Helden hypnotisieren und warten bis sie sich gegenseitig halb totgeschlagen haben wenn die Gegner doch Verbergen 14 haben, wäre nett.
War es bei DSA schon immer die Erwartung an die Spielleitung sowas selbst zu sehen und die Gegner mit angezogener Handbremse spielen muss? Ich fand das frustrierend. Ich habe die Helden gewinnen lassen müssen, egal wie sehr sie sich angestrengt hätten, sonst hätten sie keine Chance gehabt. Das macht mir keinen Spaß.

Für nicht ausgeglichene Kampfbegegnungen brauche ich keine Kaufabenteuer, das schaffe ich auch selbst. Es gibt noch nicht mal einen Hinweis darauf, dass diese Gegner sehr stark sind oder einen Grund warum sie die Helden nicht umbringen würden, obwohl sie offensichtlich können.

Im Nachhinein fällt mir als Lösung ein, das die Erste Begegnung mit den Helden in einer Traumwelt stattfindenden könnte, wo der Tod nicht so harte Konsequenzen hat. Im Anschluss können sie nochmals unter Ausnutzung der Schwächen der Feylamia.

Story first – game second

Insgesamt entsteht bei mir der Eindruck, dass die Sternenträgerkampagne eine Geschichte ist mit bespielbaren Abschnitten und kein Abenteuer. Nichts was die Helden tun ist wirklich von Bedeutung, am Ende steht sowieso dasselbe Endergebnis. Keine der Verhandlungen ist wichtig. Es ist wie ein Videospiel mit 90% Cutscenes. Die Elfenvampire sind offenbar notwendig um den Anschluss an die Geschichen aus der Vergangenheit mit zu verwursten. Alles für die für den Nostalgiefaktor, egal ob das Spiel darunter leidet. Dass man hier den Prolog zu einer anderen Kampagne spielt, tut dem Abenteuer meiner Meinung nach nicht gut. Für die Altspielerschaft mag es einen Retro Feelung geben geben, wenn alte Monster und NPC wieder auftauchen, für mich sind das dann vor allem Rechercheaufträge, weil ich versuche mehr Informationen zu bekommen, die mir das darstellen von NPC’s erleichtern. Vor allem eben um Brüche im Anschluss zu vermeiden, die mir dann noch mehr Anpassungsarbeit in der Zukunft bescheren.

komische Fehler

Warum wird auf Seite 54 vorgeschlagen: „zeige das Portrait von Amalia den Spielen“ ohne zu erwähnen auf Seite 7, in der Einleitung zu finden ist? Warum hat Hilberto, immerhin einer der 4 Begleiter der Helden, kein Bild im Band ? In Band 2 hat man dann ein Portrait von ihm. Das wirkt einfach schlampig.

Rassenlehre mit spitzen Ohren

Elfen, vor allem Hochelfen, sind Faschisten mit spitzen Ohren. Die Idee der kulturellen Reinheit des Elfentums und dem Verderben des selbigen („Badoc“ werden) durch jeglichen Umgang mit nicht-elfischen ist ja wohl nur eine kaum verhüllte Allegorie für die Naziideologie (Deutsches Wesen VS. Entartetes). Elfen leben länger, sind schöner, haben superweiße Haut und sind insgesamt einfach besser als Menschen. Sie sind der Übermensch, der Arier. Das ist im Regelwerk von DSA zwar Werte-technisch nicht der Fall, aber es ist das kollektive Bild von Elfen. Mensch+Verbesserungen= Elf. Dass dieses ganze Badoc-Konzept vollkommen wirr ist in Ordnung, unter dem Gesichtspunkt, dass es eben eine rückständige xenophobe Ideologie darstellt. Sympathisch werden mir diese magischen Übermenschen dadurch nicht. Blöd auch, dass es in Aventurien, soweit ich das weiß, als kosmologische Wahrheit gesetzt ist.

Regeln: Ballast aber keine Hilfe

Die Philosophie alle Regeln die nicht in Regelwerk oder Almanach sind immer mit zu liefern rächt sich auch in diesem Band. Auch alles so zu ausführlich mit Regeln zu versehen, dass es frei verwendbar ist führt zu einer wand aus regeln mit seitenweise Informationen, die für das Abenteuer Irrelevant sind. Wie pflanzen sich Feylamia fort? (gar nicht) Wie macht man einen Elfenvampir? All das und mehr wird erklärt und ist belanglos für das Abenteuer. Toll für diejenigen, welche später selbst ein Feylamia werden wollen, stiehlt Platz im Band, in dem ich gerne mehr Beschreibung der Schauplätze gehabt hätte. Es gibt das Regelwiki, packt solche Informationen doch dort herein. Stunden habe ich damit zugebracht die Regeln für diese dämlichen Kreaturen zu verstehen, weil unbesiegbare Gegner zum Auftakt einer Kampagne gar keinen Sinn machen. Sogar an die Redax geschrieben, nur am Ende zu erfahren: ja die Feylamia sind de facto unbesiegbar, es ist deine Aufgabe als Meister dafür zu sorgen das sie trotzdem verlieren.

Die Regeldichte bei DSA ist für mich der Preis den ich für die orientierende und entlastende Funktion von Regel zahle: hier dran kannst du dich halten dann ist das ein spannender Kampf und deine Spieler*innen können dir nicht die Schuld an einer Niederlage geben: alles ist en Detail in Regeln gegossen.

Ist das nicht mehr der Fall werden die Regeln zu Ballast. Man muss sich nicht nur in der Regeln einarbeiten, nein, man muss zusätzlich auch noch überlege welche man ignorieren muss, damit die aktuelle Passage spielbar ist.

tl,dr – Fazit

Ich hatte mit dem Abenteuer wenig Spaß. Die schönen Szenen, die es durchaus gab, können nicht über die aufwändige Vorbereitung hinwegtrösten. Diese war eine lästige Pflicht. Bei anderen Abenteuern habe ich die Zeit gerne investiert und mich auf den nächsten Spielabend gefreut. Seit Monaten, war es hier aber „oh scheiße, übermorgen DSA, du musst noch Vorbereiten, überhaupt keine Lust“. Daher kreide ich das dem Band und nicht mir an. Der Band war reich an Regeln und an anderen Stellen haben mir Informationen gefehlt. Ich habe mich schweren Herzens Entschieden die Kampagne ab zu brechen. Das Setting hat mich nicht gepackt, die Figuren und ihr Schicksal sind mir egal. Die kaputten Regeln haben nicht geholfen.

Das größte Problem für mich war einfach die sehr aufwändige Vorbereitung, die sich gefühlt nie gelohnt hat. Der angegebene „Komplexität für den Meister“ als „Mittel“ an zu geben war ein Fehler, den man wohl in der nächsten Auflage beheben will.

Elfenfreunde greifen zu und machen sich auf Herausforderungen für die Spielleitung gefasst, dem Rest kann ich leider nur abraten, bis irgendwer eine Spielhilfe herausbringt, die den Plot etwas ausbügelt.

Nandus Rätsel aus dem aventurischen Boten 207

Der Aveturische Boote 207 enthält ein schön gemachtes Rätsel. Wer sich zuerst selbst daran versuchen will, sollte bald auf ullises-ebooks.de fündig werden, und hier nicht weiterlesen.

Wer die Boten Rätsel studiert, wird feststellen, dass die Überschriften und Einleitung immer Gleich lauten. Auch diese verschlüsselte Seite aus Ausgabe 207 ist in Anzahl und Großschreibung in Überschrift und Einleitung gleich.

Damit haben wir einen Anfangsverdacht für unseren Rosettastein. Also einen Ciphertext und den zugehörigen Klartext. Es handelt sich wohl um einen Verschiebungscode. Aber keinen einfachen Cäsar Code. Zählt man die Verschiebungen ab, erkennt man, dass sie sich wiederholen. Die Folge lautet
[10,0,17,12,0,10,14,17,19,7,0,4,14,13] , die sich immer wieder wiederholt.

Übersetzt man dieses Wort mit a=0 Caesarcode erhält man Karmakortheon.

Das ist also unser Schlüsselwort. Und wohl auch ein Schlüsselwort des DSA Meta-Plots.

Da ich zu faul war, das ganze händisch zu übersetzen habe ich ein Script geklöppelt. Auf dieser Seite könnt ihr euch durch einen klick auf „run“ selbstbestimmt Spoilern. Die Funktion für alle Interessierten hier:

def decode(text):
    text=text.lower() # wandelt text in kleinbuchstaben um
    shifts=[0,4,14,13,10,0,17,12,0,10,14,17,19,7] # die verschiebungen unserer schlüsselworts

    alphabet="abcdefghijklmnopqrstuvwxyz"

    for shift in shifts:
        print(alphabet[shift]) # einmal das schlüsselwort ausgeben


    lenshifts=len(shifts)
    output=str()
    j=0
    for i in range(len(text)): # wir gehen den text buchstabenweise durch

        if text[i] in alphabet[:]: # wenn es ein buchstabe ist
            if j==lenshifts: # falls wir in der liste der verschiebungen sind springen wir wieder an den anfang
                j=0
            in_letter_index=alphabet.find(text[i]) # index des buchstaben bestimmen

            out_letter_index=in_letter_index-shifts[j] # index des neuen buchstaben. wir verscheiben um die zahl an der j-ten stelle in unsere shift liste

# falls under ergebnis außerhalb des alphabets liegt machen wir +/- 26 um das zu reparieren
            if out_letter_index>len(alphabet)-1:
                out_letter_index-=len(alphabet)
            if out_letter_index<0:
                out_letter_index += len(alphabet)

# buchstabe zum output string hinzufügen
            output+=alphabet[out_letter_index]

# j um 1 erhöhen
            j += 1
        else: # wenn es kein buchstabe, also satzzeichen oder leerzeichen ist
            output += text[i] # einfach zeichen übernehmen
   

    print(output) # ergebniss zeigen


Artefakt: Schleier des Nichtwissens

Ein rahjaheiliges Artefakt, dessen besondere Kraft es ist alle die sich unter diesem Schleier befinden, sich selbst vergessen zu lassen. Wer auch immer unter diesem Schleier steckt, wird seine eigene Rolle in der Welt vergessen, aber sonst bei klarem Verstand sein. Egal bei welcher Frage wird das Opfer dieser karmalen Kraft sich verhalten wie ein unbeteiligter Dritter. Wird der Schleier des Nichtwissens gelüftet erinnert sich das Opfer an seine neuen Einblicke, aber ist sonst unverändert. Es soll dazu genutzt worden sein, Streits gütlich beizulegen. Der Schleier kann zwei Kulturschaffende gleichzeitig Beeinflussen, welche weiterhin ganz normal agieren können, abgesehen von der leichten Sichtbehinderung.
Zuerst urkundlich beschrieben als im Besitz einer Wajh Norls und gilt als langem verschollen.

Dieser Beitrag kann gerne weiterverwendet werden, CC-BY Glumbosch. Das Bild steht unter der Pixabay Lizenz die quasi alles erlaubt, außer das Bild in einem Pixbay-klon zu benutzen.

Bild von Jerzy Górecki auf Pixabay

How to show all dice automatically in Foundry VTT

The default for foundry VTT dice rolls is to only show the dice total and then unfold the view on click. This is not desirable for a lot of systems. There are several ways to change this as a user, with a macro and with a server module.

Macro

Use a script macro like this. This one shows 3d20 in Chat.

let diceroll1 = new Roll('1d20').roll().total;
let diceroll2 = new Roll('1d20').roll().total;
let diceroll3 = new Roll('1d20').roll().total;

ChatMessage.create({
content: `
<div class="dice-roll">
    <div class="dice-result">
        <div class="dice-tooltip" style="display: block;">
    <section class="tooltip-part">
        <div class="dice">
        
            
      
            <ol class="dice-rolls">
                <li class="roll die d20 min">${diceroll1}</li>
                <li class="roll die d20">${diceroll2}</li>
                <li class="roll die d20 max">${diceroll3}</li>
            </ol>
        </div>
    </section>
</div>

        <h4 class="dice-total"> ${diceroll1} ${diceroll2} ${diceroll3}</h4>
    </div>
</div>
  `,
});

Make sure to select script in the macro options.

unfold a dice rolls as a User

If you are only a user, or you don’t want to change the default, you can use a plugin like Stylus with a custon css

Firefox: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/styl-us/
Chrome: https://chrome.google.com/webstore/detail/stylus/clngdbkpkpeebahjckkjfobafhncgmne

Click on the S icon of the Plugin when your are on your foundry URL. Then on „add style to this URL“ add the style code below:

.dice-roll .dice-tooltip {
	display: block !important;
}

Save that style. That is all. You can turn the style on and off at any time in the plugins menu.

Module to always unfold the dice rolls

This module from Reddit overrides the default system wide.

Create those two files in a folder called.- always-show-rolls . Then place it in the module’s directory.

module.json

{
	"name": "always-show-rolls",
	"description": "Show rolls",
	"title": "Always Show Rolls",
	"version": "1.0.0",
	"minimumCoreVersion": "0.4.5",
	"author": "Azzurite#2004",
	"scripts": [],
	"styles": [
		"style.css"
	],
	"packs": []
}

style.css

.dice-roll .dice-tooltip {
	display: block !important;
}

that’s all.

DSA5 3w20 Probe – Foundry VTT alle Würfel anzeigen

Seit einiger Zeit gibt es für Foundry VTT ein DSA5 Modul. Mir fehlte die Möglichkeit einfach 3w20 zu Würfeln und alle drei Ergebnisse sofort zu sehen, ohne sie im Chat ausklappen zu müssen. . Ich habe 3 Lösungen gefunden, um das zu beheben

Makro

Mit diesem Makro habe ich Abhilfe geschaffen:

let diceroll1 = new Roll('1d20').roll().total;
let diceroll2 = new Roll('1d20').roll().total;
let diceroll3 = new Roll('1d20').roll().total;

ChatMessage.create({
content: `
<div class="dice-roll">
    <div class="dice-result">
        <div class="dice-tooltip" style="display: block;">
    <section class="tooltip-part">
        <div class="dice">
        
            
      
            <ol class="dice-rolls">
                <li class="roll die d20 min">${diceroll1}</li>
                <li class="roll die d20">${diceroll2}</li>
                <li class="roll die d20 max">${diceroll3}</li>
            </ol>
        </div>
    </section>
</div>

        <h4 class="dice-total"> ${diceroll1} ${diceroll2} ${diceroll3}</h4>
    </div>
</div>
  `,
});
Screenshot von Foundry VTT mit der drei W Zwanzig Probe.

Zum Integrieren in das eigene Foundry muss der Type auf Script gestellt werden.

Screenshot von Founfry mit dem Würfelergebnis direkt im Chat

Das Würfelergebnis wird direkt im Chat angezeigt und ist standardmäßig ausgeklappt. Im Gegensatz zum Standard wird nicht die Summe der Würfel angezeigt, sondern die Würfel einzeln.

Als User immer alle Würfel ausklappen

Wenn du nicht Admin deines Foundry bist, oder unterschiedliche Nutzer*innen unterschiedliche Vorlieben haben kannst du dir auch mit Browserplugins behelfen.

Installiere einfach Stylus in deinem Browser:

Firefox: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/styl-us/
Chrome: https://chrome.google.com/webstore/detail/stylus/clngdbkpkpeebahjckkjfobafhncgmne

Klicke auf das „S“ Icon und „Style erstellen für diese URL“ anklicken. füge dieses CSS für deine foundry Seite ein:

.dice-roll .dice-tooltip {
	display: block !important;
}

speichern. Fertig. Über das S Icon kann der Style jederzeit deaktiviert werden.

Installtionsweit alle Würfe immer Ausklappen

Wer alle Würfe immer ausgeklappt haben will in seinem eigenem Foundry , dem kann mit diesem Modul von Reddit die Standardeisntellung überschreiben.

Dazu müssen zwei Dateien in einem ordner names- always-show-rolls – im modules ordner angelegt werden.:

module.json

{
	"name": "always-show-rolls",
	"description": "Show rolls",
	"title": "Always Show Rolls",
	"version": "1.0.0",
	"minimumCoreVersion": "0.4.5",
	"author": "Azzurite#2004",
	"scripts": [],
	"styles": [
		"style.css"
	],
	"packs": []
}

style.css

.dice-roll .dice-tooltip {
	display: block !important;
}

das ist alles.

installing foundryvtt on uberspace

Foundry Virtual Tabletop is an Alternative to Roll20 and maptool and many other platforms that enable you to play tabletop role playing games online.
Foundry is not free software, but you can host it on your own server.

In this example I will use the very good hoster from Germany uberspace. This post is not sponsored I am just convinced for everyone who is willing to use a command line this is the best hoster for foundry on a budget. You can set your hosting price as low as 1€/month but please, if you can afford it set it to 5€ or higher to keep the lights on. But this hoster cares that people can participate online also when they are poor. Also their service is second to none.

Buy foundry

go to their website and buy the software. If you choose banktranfer it will take serveral days for the payment to clear, you will get an e-mail, if it done.

register with uberspace

uberspace is well documented. Chose a username and sign up. the first month is totally free, but you should upload money to your account asap.
Yes the entire interface is German but this will change soon. go to the Tab „Zugänge“

and go set and SSH Password. This is a good time to open a document to write down an commands and passwords. (better use a passwordmanager for the latter)

For this tutorial I will assume your username is „alrik“whenever commands have the word alrik you will need to replace them with your username.

connect with your uberspace

If you know how to connect to a server via ssh. skip this section and connect to alrik.uber.space with the user alrik and the password you have set before.

I am going to assume you don’t know what ssh is. It’s a way to securely send text commands to another computer. Servers usually don’t have a graphical user interface. You control them via text commands. To send commands we need an ssh-client program. I recommend putty. It’s minimal and free.

start the program then enter alrik@alrik.uber.space in the host name field. Make sure SSH is chosen as the connection type

then click Open . the window will look something like this

Now enter your password. if your ssh-password is very long (which it should be), you can copy it to your clipboard. Then click in the PuTTY window and right click once to paste the password. No change will be visible, this is normal, then press enter.

you are now connected to your server. Congratualtions!

Installing foundry

Set the node js version

foundry uses something called node.js we need to tell our uberspace server to use version 14.

Enter or paste this in the window:

uberspace tools version use node 14

after a while the command line will look normal again. to verify the change your can enter

uberspace tools version show node

If everything checks out the following prompt will apear after a moment:

Using 'Node.js' version: '14'

prepare installation

mkdir is the command to create new folders foundryvtt and foundrydata. mkir myfolder creates the folder „myfolder“. for foundry we need to create two folders. press enter after each line

mkdir foundryvtt
mkdir foundrydata

to see if you did it correct you can enter ls . this will show you a list of folders. Something like this:

the red lines should say Alrik, or your username respectively. the server name will be different for you

Downloading and unpacking

Download the software to your server. you need to get a current link from the foundry website, the link expires after a few minutes:

Then use this command with your link

wget -O foundryvtt/foundryvtt.zip "https://foundryvtt.s3.amazonaws.com/longlink"

after the download has completed, unpack the package with this command

unzip foundryvtt/foundryvtt.zip unzip -d ~/foundryvtt

Setting up the enviroment

So the site is available we need to enter this command

uberspace web backend set / --http --port 30000

Again there will be no feedback for this.

Create a config file, so foundry gets automatically started and updated.

create the file etc/services.d/foundry.ini with this content:

[program:foundry]
command=node home/alrik/foundryvtt/resources/app/main.js --dataPath=home/alrik/foundrydata
autostart=yes
autorestart=yes

This generic variable %(ENV_HOME)s should be automatically resolved to your home path

[program:foundry]
command=node %(ENV_HOME)s/foundryvtt/resources/app/main.js --dataPath=%(ENV_HOME)s/foundrydata
autostart=yes
autorestart=yes

you can to this by entering

nano etc/services.d/foundry.ini

you are now in the text editor nano. Paste the text above (don’t forget to enter your username). Then press Control+O then Enter to confirm. „wrote 5 lines“ will be prompted. You now saved the file and closed nano.

start foundry

start the foundry by

supervisorctl update
supervisorctl start all

you can now visit your foundry installation under alrik.uber.space

Thanks

Thanks to everyone in the comments and elsewhere, who is helping to make this guide useful.

Rollenspiel als Kunst ernst nehmen

Den Kenner unterscheidet vom stumpfen Konsumenten eben auch der Willen zur kritischen Rezeption. Das Rollenspiel verdient es, als Kunstform ernst genommen zu werden. Dazu gehört meines Erachtens eine enttrivialisierte Werkschau.

Das Rollenspiel ist in Deutschland sehr akademisch geprägt: aus den nerdigen rollenspielenden Kindern, wurden nerdige rollenspielende Studierende die jetzt Akademiker*innen sind. Und wenn ich deutsches Rollenspiel sage meine ich damit vor allem das beliebteste Regelwerk in Deutschland: Das Schwarze Auge (DSA). Wer sich das komplexe Moloch DSA mit Vergnügen aneignet hat, der scheitert selten an Studieninhalten. Auch bei der aktuellen und vergangen Autorenschaft, nicht nur bei DSA, sind akademische Abschlüsse überproportional häufig anzutreffen. Das Lesen, Begreifen oder gar Verfassen langer ist weniger Zeichen von Intelligenz als Übung, die eben eine akademische Laufbahn begünstigt und durch sie vertieft wird. Damit haben komplexe Regelsysteme ein veritables Klassismusproblem. Das kann man mit Abstrichen auch über den deutschen Buchmarkt sagen, aber darum geht es mir auch nicht. Angesichts der sehr akademisierten Rollenspielszene ist die Rezeption geradezu vulgär.


Beschwerde über Produktpreise und Lieferverspätungen nehmen zumindest in der Szeneöffentlichkeit eine große Rolle ein. Der „Preis pro Seite“ wird im Wiki-Aventurica, das die Spielwelt von DSA dokumentiert, bei Infokasten zu Publikationen mit angezeigt. Vor allem arme Menschen müssen auf den Preis achten, aber denen kann man ja mit Privatkopien helfen. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass die Fanszene aus Sorge um arme Kinder auf der Preispolitik der Verlage diese Metrik veröffentlicht, sondern um das Konzept eines Preis/Leistung Verhältnisses irgendwie in eine Zahl zu quetschen. Als Schreiberling würde mich so etwas gerade zu kränken.

Screenshot des Wiki Aventurica, der den Informationskasten zur Publikation „Die Dampfenden Dschungel“ , neben Verlag sind auch der Preis und der Preis pro Seite neben weiteren Informationen aufgeführt.

Ja gut der Endkampf hat Spaß gemacht, aber warum? Hat die narrative Struktur ein Bedürfnis in mir nach der Heldenreise befriedigt, von dem ich mir gar nicht bewusst war? Hab ich mich einfach nur über mein Würfelglück gefreut? Kann die Situation der Goblins in der Theaterritter-Kampagne als Allegorie für weltliche Marginalisierte gelesen werden? Hat der NSC über 20 Author*innen und 7 Publikationen hinweg einen schlüssigen Charakterbogen durchlaufen? Die Werkgattung des Settingbandes und des Abenteuers sind eher mit dem des Drehbuches vergleichbar, bei denen auch die Inszenierung wichtig ist. Eigentlich ist es schlimm, dass immer noch in der Schulde Drehbücher gelesen werden statt Videos von Inszenierungen. Wir bewerten einen Kuchen auch nicht danach, ob das Rezept schön geschrieben ist. Aber wir haben in beiden Fällen auch ein Stück weit Kochbücher vor uns.

Da aber Rezensionen und Kritiken sowieso nur wenig geschrieben werden, bleibt es wohl frommer Wunsch eine Art professioneller Kritik als Wertschätzung zur Kunst zu etablieren. Ich komme dem ja auch selbst oft nicht nach, wie denn auch? So gibt es bisher keine Zeitungen, die regelmäßig dafür bezahlen würden, sodass man von Rollenspielkritik leben könnte. So bleibt mir nur, mich an die Verlage und Autorenschaft zu richten: Wir sehen, dass ihr Kunst macht, auch wenn wir das nicht so oft zum Ausdruck bringen. Lasst euch nicht als Kleinkunst oder bloßes Konsumgut geringschätzen. Die Hochkultur ist vor allem eine Kultur der hohen Nasen. Vielleicht bleibt wenigstens der Impuls bei einigen ihre Rollenspielschätze nochmal mit neuen Augen zu sehen und ganz anders Wert zu schätzen.

Kaperbrief für’s Pen and Paper

Ab und zu Spielt man Piraten im Rollenspiel und sucht dafür nach coolen Handouts. Die Suche nach einem Kaperbrief führte mich zu dieser Übersetzung eines echten historischen Dokumentes. Ich habe das Dokument dann selbst ins Deutsche übersetzt. Die Transkription habe ich nicht geprüft, aber der Inhalt ist stimmig und für das Tischrollenspiel als Papier zum Austeilen reicht es allemal.
Vielleicht könnt ihr ja den Text auch brauchen für eure Runde oder Kindergeburtstag:

Der Kaperbrief

Staat XY

Durch den Gouverneur

Anweisungen an Alrik Mittelreicher, genannt der Alrik der Aal, Seemann, Kommandant eines Schiffs des Namens „Zitteraal“, die Kapitän Rüben, meinem Untertan aus den Westmarken gehört.

Sie können mit Waffengewalt alle Schiffe und andere Schiffe, die dem Reich Dunkelheim oder einem ihrer Untertanen oder Alliierten gehören, auf hoher See oder zwischen den Hoch- und Niedrigwassermarken angreifen, unterwerfen und einnehmen, mit Ausnahme von Schiffen oder Schiffen mitsamt ihrer Ladung, die Einwohnern oder Bewohnern des Staat XY gehören, oder anderen Schiffen oder Schiffen, die Personen mit der Absicht, sich in den Staat XY aufzuhalten, bringen, die Sie unbehelligt passieren lassen, deren Kommandanten eine friedliche Durchsuchung gestatten und zufriedenstellende Informationen über den Inhalt der Ladung und das Ziel ihrer Reisen geben.

Sie sollen solche Schiffe und Boote, die Sie ergreifen, mit ihren Waffen, Takelage, Ausrüstung, Kleidung, Möbeln und Ladung zu einem geeigneten Hafen in diesem Staat bringen, damit daraufhin ein Verfahren in angemessener Form vor den Gerichten durchgeführt werden kann, die dann ernannt werden, um zivile und maritime Angelegenheiten zu hören und zu entscheiden.

Sie oder einer Ihrer leitenden Offiziere sollen den Kapitän und den Lotsen sowie eine oder mehrere Hauptpersonen der Gesellschaft jedes Schiffes, das von Ihnen ergriffen wurde, so bald wie möglich nach der Gefangennahme zu dem Richter oder den Richtern des oben genannten Gerichts bringen oder schicken, damit sie unter Eid befragt werden und auf die Fragen antworten, die bezüglich der Interessen oder des Eigentums des Schiffes und der Ladung gestellt werden können, See Brief, angeheuerte Mannschaft, Ladebrief, Pakete, Briefe und andere  Dokumente und Schriebe, Depeschen et cetera, die an Bord gefunden werden, die besagten Papiere durch die eidesstattliche Erklärung von Ihnen selbst oder einer anderen Person, die bei der Gefangennahme anwesend war, so vorzulegen, wie sie ohne Betrug, Hinzufügung, Unterschlagung oder Veruntreuung empfangen wurden.

Sie sollen jedes Schiff und jede Ladung, die Sie erbeutet haben, so lange behalten und bewahren, bis sie von einem ordnungsgemäß befugten Gericht als rechtmäßige Beute anerkannt oder freigesprochen werden, ohne sie zu verkaufen, zu verderben, zu verschwenden oder zu vermindern oder ihre Masse zu zerstören oder so etwas zuzulassen.

Ihr sollt mir bei jeder passenden Gelegenheit schriftliche Berichte über die Gefangennahmen, Kopien Eures Tagebuchs von Zeit zu Zeit und Informationen über die Anzahl und Namen der Gefangenen sowie alles, was Ihr über die Pläne des Feindes und die Ziele, Bewegungen und Operationen seiner Flotten und Armeen herausfindet, zusenden.

Ihr werdet alle weiteren Anweisungen befolgen, die ich Euch später in den Räumlichkeiten erteilen werde, in denen Ihr davon Kenntnis erhaltet. Sie sollen weder selbst noch durch Ihre Besatzung irgendeinen unerlaubten Handel mit dem Feind auf Long Island betreiben, sondern Sie sollen darauf achten, jeden unerlaubten Handel mit der besagten Insel oder irgendeinem anderen Ort innerhalb der feindlichen Linien oder des feindlichen Herrschaftsgebiets aufzudecken, und Sie sollen alle Personen, von denen Sie entdecken, dass sie an einem unerlaubten Handel oder an verräterischen Praktiken mit dem Feind beteiligt sind oder einen solchen betreiben, gemäß dem Gesetz, das in einem solchen Fall gemacht und vorgesehen ist, zur gerechten Strafe bringen, und wenn Sie irgendetwas tun, das diesen oder anderen Anweisungen, die später gegeben werden, zuwiderläuft, oder wenn Sie absichtlich zulassen, dass solche Dinge getan werden, verwirken Sie nicht nur Ihre Kommission und sind für eine Klage wegen Verletzung der Bedingungen Ihrer Bürgschaft haftbar, sondern sind dem Geschädigten für den Schaden verantwortlich, der durch solche Fehlverhalten entstanden ist.

Sie sollen von dem Zeitpunkt an, an dem Sie zu Ihrer Fahrt aufbrechen, Ihr Tagebuch führen und jede materielle Ressource aufbewahren und Ihre Fortschritte am Ende von vierzig Tagen an mich oder an Admiral Konziosus in Stadt XY übermitteln.

Jemand „anderen“ Spielen

Im Rollenspiel stellt man andere Personen dar. Einige Systeme und Settings ermöglichen auch die Darstellung marginalisierten Gruppen. Ein heißes Eisen ist insbesondere die Darstellung von Schwarzen Menschen. Der Rassimus, vor allem die rassistische Praxis des Blackfacing hat die Situation aufgeladen, wie Weiße People of Color insbesondere schwarze Menschen darstellen.

Wenn wir nun davon Ausgehen, dass überwiegend weiße Leute in Deutschland Pen and Paper betreiben, weil sie nun mal auch die Mehrheit der Bevölkerung sind, ist das dann nicht wie Blackface, wenn es BiPoc dargestellt werden? Nein, solange man nicht gerade ein Klischeebündel spielt. Das ist nicht meine Meinung, sondern der Konsens aller Stimmen von Betroffenen die ich finden konnte. Zum Beispiel vom Erfinder von Wakandu Chronicles einem kostenlosen Afrofantasie D&D 5e Setting und einem in Entwicklung befindlichen MMORPG. Schreibt in dem kostenlosen PDF, folgendes:

Ist das kulturelle Aneignung, wenn ich als nicht POC oder Schwarze Person dieses Setting Spiele?
Toll, dass Sie gefragt haben! Ich kann Ihnen sagen, wenn Sie sich das gefragt haben, ist es sehr wahrscheinlich nicht. Sind Sie hier, um die Kulturen hinter diesem Buch zu verstehen, zu feiern und zu unterstützen? Nach Jahrhunderten der kulturellen Vernichtung, nach dem Niederbrennen von Städten und Tempeln, nach dem Verbot von Sprachen und Schriften, nach dem Anketten und Erniedrigen von Menschen, glauben wir, dass es an der Zeit ist, dass Schwarze Kulturen glänzen, und zwar durch alle Arten von Medien: durch Filme wie Black Panther, durch Musik wie Black is King und sogar durch Spiele, wie dieses Buch und sein kommendes Videospiel-Pendant: Wir wollen, dass Schwarze Kulturen und Fantasien in der Mainstream-Gesellschaft Fuß fassen. Japan hat von der breiten Übernahme seiner kulturellen „Tropen“ wie dem Samurai oder Ninja profitiert. Japanischen Autoren geht es besser, sie haben ein größeres Publikum und mehr Respekt und Anerkennung für ihre Kultur. Wenn Sie uns alles Gute wünschen, spielen Sie bitte und verbreiten Sie es weiter, es ist ein kleiner Akt der Rebellion gegen all die Unterdrückung, die wir ertragen mussten. Die Kolonialherren und Sklavenhändler wollten, dass unsere Kulturen und unsere Geschichte verschwinden, und sie wären bestimmt nicht erfreut, wenn Sie sie mit uns feiern würden – also tun Sie es. Lasst uns Afrofantasy normalisieren, helft uns, sie zum Mainstream zu machen – wenn ihr mit Respekt und einem offenen Geist kommt, umarmen wir euch und freuen uns darauf, die Wunder von Wagadu mit euch zu teilen.

Wakandu Chronicles Setting S.14 – eigene Übersetzung aus dem Englischen

Die Frage nach der Grenze zwischen Interesse an einer Kultur und kulturellen Aneignung ist die Frage nach dem Unterschied zwischen einem Einbruch und einem Besuch.

  • Bist du eingeladen oder nicht?
  • Hinterlässt du einen Schaden?
  • Nimmst du etwas mit was nicht deins ist?

Cypheroftyr (Tanya C. DePass) hat in diesem englischsprachigen Blogpost einige konkrete Fragen aufgeschrieben, die man sich stellen kann um nicht „Blackface auf Papier“ aufzuführen. Auch James Mendez Hodes gibt auf seinem Blog einige nützliche Hinweise dazu wie man Schritt für Schritt vom Klischee wegkommt.

Aventurische Aktentasche

Ein neues Fanprojekt von mir. Für Leser*innen hier Kostenlos

Text von diesem Bild

Alles hat damit Angefangen, dass für das Abenteuer „Unheil über Arrivor“ eine Besitzurkunde erstellt werden sollte. Das ist jetzt ein wenig eskaliert.

  • Besitzurkunde eine Villa auf dem Lande
  • Totenschein (plus Varianten)
  • Geburtsurkunde (plus Varianten)
  • Steckbriefe (3 Verschiedene)
  • Ehrenbürgerurkunde
  • Kriegerbrief
  • Magierdiplom
  • Actie – Summundan De Vries
  • Wechsel der Nordlandbank (Geldscheine)
  • Weitere Bilder für Steckbriefe, Wappen, Wachssiegel
  • Aushänge vom Schwarzen Brett
  • Trauschein
  • Pilgerbrief
  • Kaperbrief (Al’Anfa und Horasreich)
  • und weitere mehr

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